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PHÖNIX AUS DER ASCHE

Dokumentarfilm/Langzeitbeobachtung

 

PHÖNIX AUS DER ASCHE

Dokumentarfilmprojekt / Langzeitbeobachtung

Phönix aus der Asche erzählt die Geschichte einer alleinerziehenden vierfachen Mutter, die aufgrund der schweren Behinderung ihrer Zwillinge jäh zu einem einschneidenden Lebenswandel gezwungen wird. 


Erika Kunz ist Mutter von 4 Kindern – zwei davon, Gregor und Laura, sind mittlerweile über 30 und stehen auf eigenen Beinen. Die Zwillingsmädchen Tashi und Lhamo, deren Vater Tibeter ist, sind seit Geburt schwerstbehindert. Grund dafür: ein bis heute unbekannter Gendefekt. Die Zwillinge werden pflegebedürftig und plötzlich ist Erika auf Unterstützung aller Art angewiesen. Sie wirft ihren bisher sehr freien Lebensentwurf aufgrund der neuen Lebensumstände über den Haufen. Sie wandelt sich. Sie zieht von einem freistehenden Haus mit Raum für kreative Entfaltung in eine kleine Wohnung in einem Block. Für sie fühlt sich der neue Lebensstil an wie ein Korsett. Ein Korsett, in das sie sich durch die Erwartungshaltung der Gesellschaft gezwängt fühlt. Der neue Lebensstil ist Mittel zum Zweck: Er gewährt Erika Zugang zu überlebenswichtigen Geldern, Heimplätzen und Unterstützungsangeboten. In ihrem tiefsten Innern jedoch sträubt sich alles gegen diese von Demut geprägte Haltung und diesen Lebensstil. Der Tod der Zwillinge im Teenageralter – Tashi ist im Jahr 2019 gestorben und Lhamo im Jahr 2016 – wirft Erika aus der Bahn. Aus der Bahn der angepassten, demütigen und alleinerziehenden Mutter, die für jede Unterstützung dankbar sein muss. Damit startet ein erneuter Wandel: Nach dem Tod von Tashi verliert Erika den Boden unter den Füssen. Im wahrsten Sinne des Wortes schwankt sie durch das Leben, verliert den Gleichgewichtssinn, die Lebenslust. Sie fällt in eine Krise und wird von einer tiefen Trauer heimgesucht. Ein Klinikaufenthalt in einer Zürcher Privatklinik folgt. Erika vermisst ihre Kinder, sie ist überfordert mit der neuen Freiheit, mit der Zeit und mit dem Raum für eigene Bedürfnisse. Durch die Therapie, ihr Umfeld und viel Reflexion schöpft Erika wieder Kraft: Schritt für Schritt findet sie wieder zu sich selbst, entwickelt eigene Bedürfnisse und erinnert sich an den Kern ihres Wesens: widerspenstig, freiheitsliebend, anders als die anderen. Wie ein Phönix aus der Asche startet sie mit neuer Lebensenergie in ihr neues (altes) und selbstbestimmtes Leben: sie tanzt, lacht, zieht bunte Kleider an, joggt, geht aus, arbeitet, zieht um und spricht insbesondere offen und ungeschönt über den Tod ihrer zwei Kinder. Sie polarisiert. Sie überrascht. Sie eckt aber auch an – sie entspricht bewusst nicht (mehr) dem Bild der trauernden Mutter verstorbener Kinder.  

Zusammenarbeit mit Stéphane Kleeb, Produzent und Kameramann, Vitascope Independent Film & Video Productions GmbH. 

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VERÄNDERUNG ALS EINZIGE KONSTANTE

Dokumentarfilm

 

VERÄNDERUNG ALS EINZIGE KONSTANTE

Dokumentarfilmprojekt / Langzeitbeobachtung

This feature-length documentary is driven by the narrative “the only constant is change”. As a filmmaker I am documenting my family over a period of several years and try to capture whatever happens within the family: I said hello to my nephew and farewell to my grandmother, I documented the retirement of my father, the greying of the family dog’s snout, the relocation of my parents and the goodbye to my family home. Each year I shoot around Christmas: This is the time when the family comes together and when it becomes evident how life is subject to change.

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18.tif

INSIDE OUT

Concept Film

 

INSIDE OUT

Experimental Short Film / Concept Film

Inside Out features a female dancer who represents a sensitive soul with a thick shell that is slowly cracking open and exposing itself. In fear of judgement, it has been hidden inside for a long time but is yearning to be exposed and to be seen by the outside.  
Inside Out is a film about exposure that initiates transformation. Exposure includes light and shadow, it is about seeing and not seeing but also about being seen and not being seen, it is about blurry and vague contours in harsh light. Once the light hits, the innermost is being exposed to the outside. Therefore this film is also about vulnerability. Eventually it is about hiding and overcoming the fear of becoming apparent and ultimately about embracing potential alienation by taking a risk and gradually revealing the inner core – without feeling judged or assessed while being in the light.

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HERZ IM KOPF

Concept Film

 

HERZ IM KOPF

Experimental Short Film / Concept Film

‘Herz im Kopf’ relates to the common conflict between rational and emotional thinking and decision taking. The brain usually controls both the heart (emotional) and head (rational). In fact, we are taught by society to take decisions by being deliberate, thoughtful and by using logical reasoning. All the aforementioned terms clearly relate to the cognitive state of mind rather than to the heart or emotions. However, in a number of situations emotions might be able to take control of the brain. This very moment can trigger a battle between emotional and rational thinking. This film aims to address this battle between head and heart (or mind/brain and heart/emotions) given that emotions are usually controlled by the human brain, however, also given that the brain cannot function without a beating heart.

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GLASS BOX

Concept Film

 

GLASS BOX

Experimental Short Film / Concept Film

Herz im Kopf / brain-hearted

Video, 03.47 min

by Sarah Laura Hauenstein


When head and heart fight over the past,

the present shapes the future.


The film Herz im Kopf / brain-hearted is an attempt to visualise a very human internal conflict. By giving both reason and emotion a stage to reveal their personalities and to assume shape an intense battle becomes alive and visible. A drama featuring two powerful, yet struggling antagonists, written and directed by past and present.

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